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RÓMA
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Die internationale
Romá-Flagge
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ROMANI,
CARPATHIAN [RMC]
(BASHALDO,
ROMUNGRO, HUNGARIAN-SLOVAK ROMANI) 220,000 in Slovakia and Czech
Republic (1980 UBS); 3,000 in Hungary; 18,000 to 25,000 in USA (1990 I.
Hancock); 300,000 including second language speakers in Czech Republic
(1985 Gunnemark and Kenrick). Northern, eastern, and southern Slovakia.
Also in Poland, Romania, Ukraine, north and northeastern USA.
Indo-European,
Indo-Iranian, Indo-Aryan, Central zone, Romani, Northern.
Dialects:
MORAVIAN ROMANI, EAST SLOVAKIAN ROMANI, WEST SLOVAKIAN ROMANI. A Gypsy
language. There is a dictionary and
grammar.
Not intelligible with Vlax Romani or Angloromani, and speakers do not
interact
socially with speakers of those languages.
Ethnic
groups: Sárvika Romá (northern and eastern Slovakia), Ungrike Romá
(southern Slovakia). The people are called Karpacky Romá.
Christian.
Bible portions 1936. Work in progress.
ROMANI,
VLACH [RMY]
500
Lovari in Slovakia; 1,500,000 in all countries Vlach (1986 estimate).
Also
in Romania, Poland,
Hungary, Albania, Bulgaria, Bosnia-Herzegovina, Greece, Ukraine,
Portugal,
Spain, France, Italy, Norway, Sweden, Netherlands, Germany, Argentina,
Brazil,
Colombia, USA, England.
Indo-European,
Indo-Iranian, Indo-Aryan, Central zone, Romani, Vlax.
Dialects:
LOVARI, KALDERASH (KALDARÁRI). Kalderash is reported to be understood
by
the Lovari. A Gypsy language.
Ethnic
group: Vlach from Hungary and Slovakia are called 'Romungre'.
Christian.
NT 1984-1995. Bible portions 1930-1986.
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Schätzungen über die Bevölkerungszahlen unter den Sinti und
Romá der Slowakei gehen
von einer
wesentlich
höheren Zahl aus, als sich aus bekannten Prozentzahlen errechnen läßt.
Bei den Volkszählungen, bei denen auch die Nationalität gefragt wurde,
gaben die Romá aus Furcht vor Repressalien der staatlichen Behörden
meist
an, daß sie Slowaken seien, wodurch sich ihre Anzahl stark nach unten
regulierte. Der Anteil an der Gesamtbevölkerung könnte bei 4 % liegen,
woraus sich eine Bevölkerungszahl von über 200.000 ergibt, die der
Realität
ein wenig näher kommt, aber vermutlich auch noch viel weniger als die
Hälfte ist.
Es gibt Stimmen, die zu einer Anzahl von 700.000 Romá
tendieren,
womit diese die größte Bevölkerungs-Minderheit wären. Sollten sie das
momentan
noch nicht sein, so ist jedoch in den nächsten Jahren mit einem starken
Anwachsen der Population zu rechnen, die diese Größe bald aufgeholt
haben
dürfte. Da aufgrund der sozialen Verhältnisse in den Siedlungen sehr
viele
Kinder geboren werden (man spricht von 15 bis 20 Kindern pro
Elternpaar),
um sich mit der Sozialhilfe über Wasser halten zu können, kann man mit
einer Verdoppelung der Population in wenigen Jahren rechnen. Wobei
Eltern
nicht unbedingt auch Familien sind: Ehen sind inzwischen eher
selten.
Augenblicklich
ist eine starke Fluktuation der Romá zu beobachten. Große Teile dieser
Minderheit versuchten in die EU-Staaten abzuwandern, was dazu
geführt hatte, daß mehrere Länder die Visum-Pflicht für slowakische
Bürger
wieder
einführten (die inzwischen allerdings im Rahmen
des EU-Beitritts der SR wieder aufgehoben wurde). Viele wurden von Amts
wegen zurückgeschickt. Deshalb änderte sich die Anzahl der Romá in der
Slowakei nur wenig. Und wenn, dann eher nach oben, denn aus den Ländern
der GUS drängten die dortigen Auswanderer nach. Seit 1.1.2001 besteht
allerdings für die Bürger einiger GUS-Staaten ebenfalls die
Visum-Pflicht,
so daß die Zuwanderung von dort mindestens vorübergehend etwas
eingedämmt,
aber nicht unterbunden ist. Dies ist insoweit von Bedeutung, als sich
durch den permanenten
Geldmangel
der slowakischen Gemeinden die soziale Unterstützung nicht
aufrechterhalten
läßt, die diese Leute fordern.
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